Nächstes Treffen am 2. November 2015

Nach einer sehr langen Sommerpause, findet das nächste Treffen am Montag, den 2. November 2015 um 20:00 im Leo statt.

Thema: Vorbereitung für die Gedenkstunde am 9. November.

Nächstes Gruppentreffen: 11. Juni um 20 Uhr im LEO

Das nächste Gruppentreffen findet am Donnerstag, 11. Juni, 20 Uhr im Leo statt.

Nächstes Gruppentreffen: Donnerstag, 23. April, um 20 Uhr im LEO

Das nächste Treffen des Projekts Servitengasse 1938 findet am 23. April 2015 um 20 Uhr im Leo statt (Servitengasse 14 - Eingang Grünentorgasse 21).Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gedenkstunde am 9. November 2014

Am 9. November 2014, 11 Uhr, findet unsere traditionelle Gedenkstunde rund um das Gedenksymbol anlässlich des Novemberpogroms statt. 

 Die nächste Gruppensitzung folgt am 1. Dezember 2014 um 20 Uhr im Leo.

Heute Abend: Vereinssitzung und Gruppentreffen!

Heute, Montag, 13. Oktober, ist um 19:30 die Vereinssitzung und ab 20:00 Uhr das Gruppentreffen im LEO (Servitengasse 14 - Eingang Grünentorgasse 21).

Nächstes Gruppentreffen: Dienstag 16. September 2014

Der Termin unseres nächsten Treffens ist:

 Dienstag, 16. September 2014, 20 Uhr im Leo.

 Wir freuen uns auf rege Teilnahmen am Treffen!

Nächstes Gruppentreffen am Montag, 24. Februar 2014

Das nächste Treffen findet am Montag 24. Februar im Rebhuhn (Berggasse Ecke Schlickgasse) statt.

Nächstes Gruppentreffen am 13. Dezember um 20 Uhr

Am Freitag 13. Dezember um 20 Uhr findet das nächste Gruppentreffen Servitengasse 1938 statt. Wie immer im Leo, Ecke Servitengasse / Grünentorgasse.

9. November: Gedenken im Aufbruch


 Vor 75 Jahren hat das Novemberpogrom stattgefunden. Der Verein Servitengasse 1938 wird auch heuer des Pogroms gedenken.

 Samstag, 9. November 2013, Servitengasse/Ecke Grünentorgasse, beim Gedenksymbol „Schlüssel gegen das Vergessen“, 16 Uhr

 Die Verbrechen der NationalsozialistInnen dürfen nicht verharmlost werden. Die zivile Bevölkerung beteiligte sich in ihrem Schatten habgierig und brutal. Diese Tatsachen entziehen sich jedem Vergleich. 

 Den Mitgliedern des Vereins ist es auch ein Anliegen, an jene Asylwerber zu erinnern, die in diesem Sommer in einem Willkürakt aus dem Servitenkloster abgeschoben wurden.

Ein Gedenkakt mit Ansprachen und Gedichten von Paul Celan, Theodor Kramer und Erich Fried.

Mitwirkende: Ute Bock, Vertreter des Refugee Protest Camp Vienna, Katja Jung (Schauspielhaus Wien), Maren Rahmann und Emese Fáy.

Veranstaltung am 6. November im Wien Museum: Spurensuche in der Nachbarschaft - Private Gedenkprojekte für Opfer des NS-Terrors

Mit Elisabeth Ben David-Hindler ("Steine der Erinnerung"), Gerhard Burda ("Steine des Gedenkens"), Peter Koppe ("Servitengasse 1938"), Michael Lunardi ("Große Stadtgutgasse 34"), Georg Traska ("Herklotzgasse 21").
„Wir gedenken der jüdischen BewohnerInnen dieses Hauses, die in den Jahren des Naziterrors vertrieben, deportiert oder ermordet worden sind“. So steht es auf einer Gedenktafel, die 2007 am Haus Große Stadtgutgasse 34 angebracht wurde.

Seit 2004 arbeitet eine Gruppe in der Servitengasse an einem ähnlichen Projekt. Sichtbares Symbol ist dort ein privat initiiertes öffentliches Kunstwerk mit 462 Schlüsseln und Namensschildern, das an die früheren BewohnerInnen erinnert.

Die Initiative „Steine der Erinnerung“ verlegt nach deutschem Vorbild auf Gehsteigen Tafeln mit Namen. Der Verein „Steine des Gedenkens“ erinnert an vergessene jüdische Wohngebiete im 3. Bezirk, das Projekt „Herklotzgasse 21“ im 15. Bezirk an das jüdische Leben in einer Wiener Vorstadtgemeinde. 

Allen Projekten ist gemeinsam, dass es sich um bürgerschaftliche Initiativen handelt. Recherchen, Organisation und Umsetzung von Symbolen des Erinnerns werden von den Vereinen privat durchgeführt. Das Wien Museum hat fünf Projektgruppen eingeladen, ihre Arbeit vorzustellen und in einer anschließenden Diskussion zu reflektieren.

Wien Museum Karlsplatz
18:30 Uhr
Eintritt frei!

Planungsrunde am 30. September für eine Veranstaltung zum Novemberpogrom

  Termin: Montag, 30. September um 20 Uhr im LEO.

  Die Gruppe hat im letzten Gruppentreffen beschlossen, dass wir den 9 November, also den Gedenktag zu 75 Jahre Novemberpogrom, nutzen wollen, um auch zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen.

  Das Ziel der Veranstaltung sollte sein, darauf hinzuweisen, dass der „unheimliche Gewalt von damals, die heimliche Gewalt von heute“ gegenübersteht. Wichtig dabei sind: Die Einzigartigkeit des Holocaust darf nicht in Frage gestellt werden, das üblich „nie wieder“ sollte als häufig hohle Floskel hinterfragt werden.

  Damit wir da wirklich etwas Interessantes auf die Beine stellen können, braucht es noch Ideen und Vorarbeiten. Wir freuen uns auf alle, die mitmachen wollen und laden zu einem Ideen- und Planungstreffen am 30. September ein!

Nächstes Gruppentreffen: Montag, 23. September 20 Uhr im Leo

Nächstes Treffen Gruppe Servitengasse 1938: Montag, 23. September 20 Uhr im Leo.

 Themen sind:

• Englische Publikation im CAS

• Bericht vom Besuch bei Frida Feuerstein

• Neuigkeiten von den Gebetsräumen im Alsergrund

• Homepage

• Planung der Vereins-Hauptversammlung

• Planung der nächsten Ziele

Nächstes Gruppentreffen am Montag 24. Juni um 20 Uhr

Das nächste Treffen findet am Montag 24. Juni 2013 um 20 Uhr im Leo (Ecke Servitengasse / Grünentorgasse) statt.

Themen sind:
• Servitengasse 1938 beim ACF in London
• Beträume und Betvereine im Alsergrund
• Homepage www.servitengasse1938.at
• Besuch der Familie Günsberger in Wien
• Besuch einer Grundvig-Gruppe beim Gedenksymbol
• u.a.m.

Grundtvig-Projekt "Connecting Generations": Besuch in der Servitengasse

Im Zuge eines Grundtvig-Projektes "Connecting Generations" über Oral History haben Georg Traska und Alexandra Zabransky vom Projekt "Herklotzagsse 21" ein Treffen von ca. 15-20 Personen (aus Tschechien, Polen, Deutschland und Österreich) in Wien organisiert und waren auch in der Servitengasse auf Besuch. Barbara Kintaert und Peter Koppe vom Verein "Servitengasse 1938" haben sich mit der Gruppe am 21. April 2013 beim Gedenksymbol getroffen.







Servitengasse 1938 am Austrian Cultural Forum in London

Am Dienstag, 23. April um 19.00 wird eine Präsentation vom Projekt im Austrian Cultural Forum in London stattfinden. Weitere Informationen kann man hier lesen:
http://www.acflondon.org/lectures-talks-symposia/servitengasse-1938-researching-and-remembering-hol/

Gruppentreffen am 14. März 2013

Hauptthema der Sitzung am Donnerstag, 14. März 2013 war die Vorbereitung der Präsentation unserer Gruppe im Austrian Cultural Forum London am 23. April um 19:00.

Weiters wurde über die Möglichkeit gesprochen, in den "Contemporary Austrian Studies" einen Artikel über das Projekt oder das Buch zu veröffentlichen.

Die erste Etappe der Recherchen über Synagogen und Bethäuser am Alsergrund ist abgeschlossen, das daraus folgenden Recherchen sowie die Aufbereitung der Forschungsergebnisse für die Öffentlichkeit (Ausstellung, Vorträge) wurde zur Diskussion gestellt.

Unerfreulich ist der Umstand, dass „Servitengasse 1938“ in der Broschüre „Erinnern für die Zukunft“ der Stadt Wien nicht erwähnt wird, eine Vielzahl anderer Gedenkprojekten hingegen sehr wohl.

Ein weiteres Thema war es, FremdenführerInnen, die im Rahmen von Führungen das Gedenksymbol mit ihren Gruppen besuchen, gezielt zu informieren.

Schließlich wurden die Möglichkeiten hinsichtlich des kaputten Lichts am Gedenksymbol besprochen.

NEU!! VHS Kurs: Im Archiv der Erinnerung

Im Archiv der Erinnerung: Wissenschaftliches Arbeiten - Werkstatt zur Biografieforschung, Personen, Wohnunung, Häuser

   VHS Alsergrund

  In diesem Kurs erhalten Sie einen Rechercheleitfaden, um, ausgehend von 1938, die wichtigsten Erdpunkte einzelner Biographien zu rekonstruieren. Sie interessieren sich für ehemalige BewohnerInnen, Geschäfte oder Besitzverhältnisse der Häuser? Zum Kennenlernen des Handwerkzeugs besuchen wir INstitutionen, Archive und Bibliotheken. In der Gruppe reflektieren wir die Ergebnisse und erarbeiten Schwerpunkte für detailiertere Recherchen.

Mag. Katharina Kober, Mag. Barbara Sauer, Mag. Ulrike Tauss
Projekt Servitengasse 1938

Infoabend: Mo 25.2.13., 18:00-19:00

Einführung: Mo 4.3.13., 18:00-20:00 und Mo 11.3.13., 19:00-20:00

Nächstes Gruppentreffen am Montag 3. Dezember, 20 Uhr im LEO!

Gedenkstunde 9. November 2012

Am Freitag 9. November halten wir anlässlich des Novemberpogroms wieder eine 
Gedenkstunde rund um unser Symbol.

  19 Uhr beim Gedenksymbol Servitengasse / Ecke Grünentorgasse.



Nächstes Gruppentreffen und Hauptversammlung: Dienstag 9. Oktober 2012

  Nach der Sommerpause treffen wir uns wieder am Dienstag 9. Oktober um 20 Uhr im Leo (Grünentorgasse / Ecke Servitengasse).

  Davor (um 19:30) findet die Vereinshauptversammlung statt, zu der natürlich auch alle Nicht-Mitglieder ganz herzlich eingeladen sind.

Sommertreffen heute Mittwoch 20. Juni 2012!


Heute ist das Sommertreffen der Projektgruppe Servitengasse 1938. Wir hoffen, möglichst viele Interessierte, gerne auch Personen, die sonst nicht so oft dabei sein können, zu einem gemütlichen Abend begrüßen zu können.

  Mittwoch 20. Juni 2012 ab 18:30
  Heuriger Kierlinger
  1190 Kahlenbergerstraße 20

Teilnahme am 4. Dialogforum Mauthausen, 24. und 25. April 2012

Das Projekt "Servitengasse 1938" wurde vom BM.I eingeladen, beim 4. Dialogforum Mauthausen "Ort und Gedächtnis" am 24. und 25. April teilzunehmen. Wir werden einen Teil unserer aktuellen Ausstellung "Spurensuche in der Nachbarschaft" präsentieren und die Möglichkeit haben, mit einem internationalen Fachpublikum über unsere Arbeit sprechen zu können.

Nächstes Treffen am Dienstag 17. April, um 20 Uhr im LEO

Die nächshte Gruppen-Sitzung findet am Dienstag, 17. April statt.

Themen sind:
- die Beteiligung der Gruppe am Dialogforum Mauthausen
- Homepage
- Projekt: Bethäuser im Alsergrund.

Ausstellungseröffnung am 19. März in der VHS Alsergrund

Unsere Ausstellung "Servitengasse 1938. Spurensuche in der Nachbarschaft" wird vom 20. März bis 28. April in der VHS Alsergrund gezeigt. Wir laden alle herzlich zur Eröffnung ein: Montag, 19. März 2012, um 19:00 in der VHS Alsergrund, 1090 Wien, Galileigasse 8.

Gedenkstunde am 9. November 2011


Am 9. November hat unsere Gedenkstunde anlässlich der Pogromnacht stattgefunden. Es war eine würdevolle Veranstaltung, die von rund 40 Personen besucht war. Hier sehen Sie ein Paar Fotos.

            

Einladung zur Gedenkstunde anlässlich der Pogromnacht. 9. November 2011, 18 Uhr 45, Ecke Servitengasse/ Grünentorgasse.

Generalversammlung des Vereins und Gruppentreffen am 17. Oktober 2011

Die Generalversammlung des Vereins findet am 17. Oktober 2011, um 19.30 Uhr im LEO statt (Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien). Anschliessend findet das nächste Gruppentreffen statt.

Projektgruppentreffen am 26. September

Beim ersten Treffen nach der Sommerpause wurden vielfältige Themen besprochen: Die Förderungen für die Gedenktafel an der Schule Grünentorgasse für den ehemaligen Religionslehrer Antscherl konnten abgerechnet werden und dieses Projekt ist somit abgeschlossen.

Am 16. September fand wieder ein Treffen mit Überlebenden statt, die auf Einladung des Jewish Welcome Service in Wien waren. Ernst Blumenthal und seine Ehefrau Ricky Kaplan waren sehr von unserem Projekt und dem Gedenksymbol angetan und gerührt.

Zudem wurde Peter Koppe beim Symbolputzen von einem Nachkommen der Familien Pojer und Dermer aus der Servitengasse angesprochen.

Die geplante Ausstellung in der VHS Alsergrund wird wahrscheinlich erst im Frühling 2012 stattfinden.

Ulli Tauss hat über den Sommer mit Vorrecherchen über jüdische Gebetsräume am Alsergrund begonnen. Die vorhandene Literatur bezieht sich vorwiegend auf den status quo des Jahres 1938. Um einen Überblick über die Entwicklung geben zu können, wird es notwendig sein, Archivrecherchen durchzuführen.

An der Neugestaltung unserer Homepage wird weiter gearbeitet. Spenden an unseren Verein sollten über die Site möglich sein.

Bei der Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 muss nach nunmehr fünf Jahren möglicherweise die Einbetonierung erneuert werden.

Ursula Lindenberg arbeitet weiter in ihrer Freizeit – bisher unentgeltlich – an der Übersetzung des Buches ins Englische. Zudem hat sich ein Verlag in den USA gefunden, der die Publikation gegen einen Druckkostenbeitrag übernehmen würde. Wir werden das Projekt der englischen Ausgabe nunmehr forcieren.

Die Hauptversammlung des Vereins findet am Montag, 17. Oktober 2011 um 19h30 im GH leo statt, anschließend gibt es ab 20 Uhr die nächste Gruppensitzung.

Jonny Moser (1925-2011)

Mit Trauer haben wir erfahren, dass Jonny Moser am 23. Juli 2011 85-jährig verstorben ist.
Jonny Moser hat 1938, nachdem er und seine Familie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich das Burgenland verlassen mussten, in der Servitengasse gewohnt.
Als Zeitzeuge hat uns Jonny Moser viele Erinnerungen aus seiner Zeit im 9. Bezirk weitergegeben. Als aufrechten Antifaschisten durften wir ihn näher kennenlernen. Seine Persönlichkeit bleibt uns unvergesslich.

Enthüllung einer Gedenktafel an der Volksschule Grünentorgasse

Am 1. April 2011 wurde an der Schubertschule eine Gedenktafel zur Erinnerung an die jüdischen LehrerInnen und SchülerInnen die nach dem „Anschluss“ 1938 aus der Schulgemeinschaft ausgeschlossen wurden, enthüllt. Besonders hervorgehoben im Text der Tafel wurde der Religionslehrer Gotthold Antscherl (08.04.1891 – 21.08.1942), der den Shoah-Überlebenden aufgrund seines humorvollen und spannenden Unterrichts insbesondere in Erinnerung geblieben ist. Antscherl und seine Familie wurden in Maly Trostinec (bei Minsk) ermordet.

Die Gedenktafel konnte aufgrund einer gemeinsamen Initiative der Schule und des Vereins Servitengasse 1938 sowie einer Förderung durch die Bezirksvertretung Alsergrund realisiert werden. Frau Direktorin Emmett und Bezirksvorsteherin Malyar begrüßten die ca. 100 bei der feierlichen Enthüllung Anwesenden. Besonders erfreulich war es, dass an der Feier die ehemaligen Schüler Ari Rath und David Paul Singer teilnehmen konnten. Sie nahmen auch dann die eigentliche Enthüllung der Gedenktafel vor.

Der Höhepunkt der Gedenkfeier, die durch die Musik Roman Grinbergs festlich eingerahmt wurde, war die Beteiligung von derzeitigen SchülerInnen. Jede SchülerIn hatte sich einen passenden Satz ausgedacht und trug diesen zum Anzünden einer Kerze feierlich vor. Deswegen soll auch ein Satz einer Schülerin, der Antonia, am Ende dieses Berichts stehen: „Ich zünde eine Kerze an damit alle Menschen ihre eigene Sprache, Kultur und Religion haben dürfen.“

Einladung zur Enthüllung Gedenktafel Schubertschule am 1. April

Am 1. April 2011 beginnt um 13:30 die Feier zur Enthüllung der Gedenktafel für den Religionslehrer Antscherl und alle jüdischen LehrerInnen und SchülerInnen an der Volksschule Grünentorgasse. Die Enthüllung selbst werden von den Holocaust-Überlebenden Ari Rath und David Paul Singer vorgenommen werden.

Gruppentreffen am 13.10.10

Im Anschluss an der Generalversammlung des Vereins Servitengasse gab es ein geselliges Treffen der Projektgruppe. Ideen für neue Locations für die Ausstellung wurden weiter diskutiert - London scheint hier eine gute Option zu sein. Die Möglichkeit, am 9. November wieder eine Gedenkstunde zum Novemberpogrom am Gedenksymbol zu halten wurde auch besprochen und weitere Infos werden diesbezüglich per Mail folgen.

Nächstes Treffen:
Dienstag, 16. November 2010, 20 Uhr im LEO

Schulklassenbesuch bei der Ausstellung



Am 1. Juli 2010 besuchte die Klasse 1B vom Gymnasium Stubenbastei die Ausstellung. Sie hat ein Workshop mit Ursula Stern gemacht und nachher die Plakaten-Ausstellung in der Servitengasse und das Gedenksymbol besichtigt.







Bilder der Ausstellungseröffnung am 16. Juni

Die Gruppe freute sich über die viele Besucher und Besucherinnen bei der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 16. Juni. Die Gäste hatten die Gelegenheit, die Ausstellung anzuschauen, bevor Peter Koppe, Obmann des Vereins "Servitengasse 1938", den Abend eröffnete. Marion Kaiser lies aus dem Tagebuch von Moritz Lichtmann, danach spielte Anna Morgoulets Ernest Blochs Suite Nr. 2 für Violine Solo. Zeitzeugin Frieda Feuerstein erzählte über ihre Jugenderinnerungen an die Servitengasse und Prof. Michael Rössner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sprach zum Thema "Formen der Erinnerung." Zum Schluss spielten Anna Morgoulets und Christoph Eherenfellner aus dem Duo Nr. 1 für Violine und Viola von Bohuslav Martinu.

Die Ausstellung läuft bis 31. Juli in der Galerie Fortuna, Berggasse 21, 1090 Wien.
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-18 Uhr.
Ausstellungskatalog: EUR 7


 

 

Die Gäste treffen ein.




Peter Koppe, Obmann Verein Servitengasse 1938




Anna Morgoulets




Prof. Michael Rössner

Änderung der Webseite

Der Wechsel zur neuen Webseite ist nun gemacht! Einige Seiten sind allerdings noch nicht vollständig und werden in den kommenden zwei Wochen fertig gestellt, sowie kleine Änderungen implementiert werden.

Veranstaltungsankündigung: Ausstellungseröffnung am 16. Juni

Einladung: Am Mittwoch, 16. Juni um 18:30 Uhr findet die Ausstellungseröffnung "Servitengasse 1938 - Spurensuche in der Nachbarschaft" in der Galerie Fortuna, 1090 Berggasse 21 statt. Am Podium Frieda Feuerstein, Zeitzeugin, und Univ.-Prof. Michael Rössner, Österreichische Akademie der Wissenschaften. Mit Musik von Ernest Bloch und Bohuslav Martinu, gespielt von Anna Morgoulets (Violine) und Christoph Ehrenfellner (Viola).

Wann: Mittwoch, 16. Juni um 18:30 Uhr

Wo: Galerie Fortuna, Berggasse 21, 1090 Wien

Begrüßung: Peter Koppe - Verein Servitengasse 1938

Am Podium: Frieda Feuerstein - Zeitzeugin, Univ.-Prof. Michael Rössner, Österreichische Akademie der Wissenschaften.

Lesung: Marion Kaiser liest aus dem Tagebuch von Moritz Lichtmann, ehemaliger Bewohner der Servitengasse.

Musik: Anna Morgoulets (Violine) und Christoph Ehrenfellner (Violine) spielen Werke von Ernest Bloch und Bohuslav Martinu.

Servitengasse 1938 - Ausstellung

Einen neuen Zugang zu den Ergebnissen des Projekts bietet nun ab 17. Juni 2010 eine zweiteilige Ausstellung:

 In der Galerie Fortuna (1090 Wien, Berggasse 21), in der Nachbarschaft zum Sigmund Freud Museum, wird eine kleine Auswahl der erforschten Biografien präsentiert. Auf einer Zeitleiste von 1938 bis in die Gegenwart sind wichtige historische Daten, die auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Servitengasse mitunter lebensentscheidend waren, notiert. Sie werden zehn, von Mitgliedern der Initiative ausgewählten Einzelschicksalen gegenüber gestellt. Gezeigt werden u.a. Dokumente, Fotos und Interviewaufnahmen mit Überlebenden. Diese zeugen von radikalen Brüchen im Leben der Bewohnerinnen und Bewohner jüdischer Herkunft – sie sind als direkte Folge der NS-Gesetzgebung zu lesen – und von Verfolgung und Entrechtung. Der individuelle Zugang der Autorinnen zu den einzelnen Schicksalen macht die Auswahl sehr persönlich, gleichzeitig aber repräsentativ für die von den Nationalsozialisten verfolgten Menschen. Die vorgestellten Dokumente und Erinnerungen geben aber auch Zeugnis von den Begegnungen mit Überlebenden oder deren Nachkommen, die von den Projektmitgliedern ermöglicht wurden. Darüber hinaus gibt eine Fotodokumentation Einblicke in die Arbeit und zeigt Ergebnisse der Initiative Servitengasse 1938.

Der zweite Teil der Ausstellung ist direkt vor Ort in Geschäftsauslagen der Servitengasse zu sehen. Poster beschreiben an Hand einzelner Themen und an Hand eindrücklicher Zahlen das Zusammenleben der Bevölkerung vor und nach 1938. Auch diese Ausstellung in der Gasse will einen Bogen spannen zwischen der Vergangenheit und dem Heute und die Erinnerung an jene Menschen wachhalten, die einst das Bild der Gasse so wesentlich mitgeprägt haben.

Weitere Informationen: www.servitengasse1938.at
Kontakt: Ursula Stern
Email: serivtengasse1938@gmx.at

Veranstaltungsankündigung: "Schlüssel gegen das Vergessen"


Im April 2008 wurde im Beisein von Überlebenden ein Gedenksymbol in Erinnerung an die aus der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk vertriebenen Jüdinnen und Juden enthüllt. Schlüssel gegen das Vergessen, entworfen von der Künstlerin Julia Schulz, ist eine in den Boden eingelassene Glasvitrine mit 462 Schlüssel, an denen 462 Namen angebracht sind. Namen von Menschen, die in der Servitengasse einst wohnten, zur Schule gingen, ein Geschäft führten oder EigentümerIn eines Hauses waren und die dann – quasi über Nacht – als „Unzugehörige“ verfolgt und vertrieben wurden.

Die Veranstaltung stellt das BürgerInnenprojekt „Servitengasse 1938“ aus der Perspektive der Beteiligten vor und geht darüber hinaus der Frage nach, wann so ein vielschichtiges Erinnerungsprojekt „abgeschlossen“ ist.

Donnerstag, den 13. November um 18.30 Uhr 
Eintritt: € 6,-
ReferentInnen:  Mag.a Birgit Johler, Mag. Michael Landesmann, Ursula Stern
Ort: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, A-1020 Wien, Praterstern 1

Veranstaltungsankündigung: Gedenkkultur: öffentlich. Oder wenn Geschichte zur Bühne wird

2008 wird Erinnern in Österreich einmal mehr zu einer eminent gesellschaftlichen und öffentlichen Angelegenheit. Die Auseinandersetzung mit der Shoah, mit den Geschehnissen von vor 70 Jahren nehmen in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Formen(sprachen) an.

Der Abend soll jedoch weniger der Diskussion um gegenwärtige ästhetische Formen des Erinnerns gewidmet sein, als vielmehr der Frage nachgehen, wie Projekte von Privatinitiativen, Einzelpersonen oder auch Stadtprojekte organisiert und angelegt sind. Was zeichnet diese Projekte aus? Wer steht dahinter, welches Ziel wird verfolgt, welche Öffentlichkeit hergestellt? Mit ihrer „Arbeit am Gedächtnis“ finden sich Initiativen und Projektgruppen plötzlich wieder im Kampf um Aufmerksamkeit, Verteilung von Subventionsgeldern und geraten gleichzeitig mit ihren Aktivitäten unter Legitimationszwang.

Wem dient überhaupt Öffentlichkeit? Und was bedeutet es für eine Stadt wie Wien und ihre „Denkmallandschaft“, eine Vielzahl von in relativ kurzer Zeit entstandenen neuen Formen des Gedenkens zu „verwahren“?

So sehr eine öffentliche und auch nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema erwünscht ist, eine kritische Reflexion zum Projekt „Gedenken“ und eine Standortbestimmung im öffentlichen Diskurs erscheinen auch für diese Formen des Erinnerns notwendig.

Birgit Johler, Verein Servitengasse 1938, Einführung
Georg Schönfeld, Verein Betrifft: Neudeggergasse, Öffentlichkeit auf Zeit
Heidemarie Uhl, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Gedächtnisort Wien

Moderation: Eleonore Lappin, Institut für Jüdische Geschichte Österreichs

20. Oktober 2008
18.30 Uhr

Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
1010 Wien

Erstes Projektgruppentreffen nach der Sommerpause

Am Montag, 8.9.2008 treffen sich die Aktiven des Projekts "Servitengasse 1938" wieder im Gasthaus LEO, Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, wie immer um 20.00 Uhr. Interessenten sind herzlich willkommen!

Projektgruppentreffen am 9. Juni 2008

Das Gedenksymbol wurde am 8.4.2008 in der Servitengasse im Beisein einiger Überlebender enthüllt. Vor dem Sommer gibt es noch ein Gruppen-Treffen im Gasthaus Leo. Wir reüssieren und denken weiter: Montag, 9. Juni, 20.00 Uhr, Servitengasse/Ecke Grünentorgasse. Gäste willkommen!

Projektgruppentreffen vom 14. April 2008

Über die Enthüllung des Gedenksymbols gab es zahlreiche Berichte, die Reaktionen waren äußerst positiv. Für Sponsoren und Förderer wird darüber eine Dokumentation der Feier erstellt und versendet.
Die noch ausstehenden letzten technischen Schritte hinsichtlich des Gedenksymbols betreffen einerseits die Stromversorgung, andererseits die Inschrift am Geländer. Weiters besteht die Überlegung, eine zusätzliche Information (Schaukasten oder Infotafel an der Hauswand) anzubringen. Meinungen dazu sind ausdrücklich erwünscht!

Wie im Agenda-Prozess vorgesehen, hat die Agenda als Startunterstützung gewirkt, die Agenda-Gruppe hat ihre Ziele nun erreicht und wird aufgelöst. Der Verein ist jetzt der geeignete Träger des Projekts. Der ganzen Gruppe ist es ein großes Anliegen, Sabine Gruber an dieser Stelle Dank für die tolle Unterstützung auszusprechen!

Termine:
10.07.08:
Vorstellung des Projekts „Servitengasse 1938“ bei der université d’été d’ARES, Frankreich

16.09.08:
Vorstellung des Projekts in Tel Aviv und Yad Vashem

9.10.08:
Jüdisches Museum Wien: „Gedenkkultur: öffentlich. Wie viel Öffentlichkeit braucht ein Gedenkprojekt“ mit Birgit Johler, Heidemarie Uhl, Georg Schönfeld

13.11.08:
Institut für jüdische Erwachsenenbildung: Vorstellung des Projekts mit Birgit Johler, Michael Landesmann, Ursula Stern; Vernetzung

Nächster Termin „Servitengasse 1938“
Ein Termin für ein Gruppenmeeting, bei dem auch die interessierten Personen aus der Umgebung, die uns bei der Enthüllung angesprochen haben, dabei sein können, wird demnächst hier bekannt gegeben.

Enthüllung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das Vergessen

Trotz ungewöhnlich kühlem Wetter versammelten sich am 8. April unzählige Menschen, um der feierlichen Enthüllung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das Vergessen, das in Gedenken an die vertriebenen jüdischen MitbürgerInnen aus der Servitengasse errichtet wurde, beizuwohnen. Das Gedenksymbol wurde von der jungen Künstlerin Julia Schulz entworfen. Ehrengäste waren ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner aus der Servitengasse, die Dank der Unterstützung des Jewish Welcome Service zur Feier nach Wien eingeladen werden konnten: Lilly Capek, Walter Feiden, Charles Kurt und Felice Schrager. Einige Überlebende aus der Servitengasse konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Wien kommen.

Sabine Gruber von der Agenda21 moderierte gekonnt durch den Abend, neben VertreterInnen des Vereins Servitengasse 1938 sprachen Martina Malyar, Bezirksvorsteherin vom 9. Bezirk, Boris Marte, ERSTE Stiftung, Eva Blimlinger, Universität für Angewandte Kunst und Charles Kurt als Überlebender aus der Gasse.

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit einer Lesung ausgewählter Exil-Lyrik aus dem Buch „In welcher Sprache träumen Sie?“, vorgetragen von Miguel Herz-Kestranek und musikalisch von Roman Grinberg und dem Wiener Jüdischen Chor. Die Enthüllung nahmen die Überlebenden aus der Servitengasse vor, Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israeltischen Kultusgemeinde, sprach im Anschluss daran ein Gebet.

Statements der RednerInnen

Hat am Anfang bei uns noch die Furcht dominiert, unsere Initiative könnte bei den Überlebenden auf Ablehnung stoßen oder als zu spät wahrgenommen werden, wurde uns rasch klar, dass ganz im Gegenteil unser Projekt auf Wohlwollen stoßt. Der Kontakt mit den Überlebenden aus der Servitengasse und dem ganzen Grätzel ist für uns eine echte Bereicherung.
Peter Koppe, Obmann Verein Servitengasse 1938 

Ich hab eine neue Familie in Wien und die Adresse ist Servitengasse 6. Aber nicht nur diese Familie in der Servitengasse 6, da sind jetzt so viele Leute auf der ganzen Servitengasse und was diese Leute gemacht haben in den letzten zwei Jahren hat für mich das Leben ganz umgedreht, ganz umgedreht.
Charles Kurt, ehemaliger Bewohner des Hauses Servitengasse 6

Ich glaube, dass diese Veranstaltung heute zeigt, […] dass wir dafür verantwortlich sind, und das ist ein Versprechen Eurer Generation gegenüber, dass wir nie vergessen werden und es nicht zulassen, dass vergessen wird, da sind wir uns alle bei den Bezirkspolitikern einig, und dass wir vor allem für unsere jetzige Zeit und für die Zukunft aus dem Lernen, was damals passiert ist. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder Rassismus und nie wieder Hass gegen andere Menschen, dass ist das, was wir Euch versprechen dürfen und versprechen müssen.
Martina Malyar, Bezirksvorsteherin 9. Bezirk

Die Zusammenarbeit der Initiative mit der Universität ist eine schöne Geschichte, die sich in die Stadt auslagert, dh. dass es über die Servitengasse hinaus Kontakte gibt, dass es ein Zusammenarbeiten gibt. Ich denke, das ist auch das Wichtige für die Stadt insgesamt, dass es Netzwerke gibt und für junge Menschen eine Möglichkeit, zu dieser Thematik einen Zugang zu finden. Dies ist ja oft nur mehr auf einer emotionalen Ebene möglich, zu der Emotion kommt aber auch das Verstehen und ich glaube, dass dies mit diesem Projekt und in dieser Zusammenarbeit mit dem Gedenksymbol sehr gut gelungen.
Eva Blimlinger, Universität für Angewandte Kunst

Die Erinnerung ist auch ein Blick in die Ursprünge unserer Gegenwart. Um in Zukunft zu vermeiden, dass man die Augen schließt, dass man nicht hinschaut, wo man hinschauen sollte, sind solche Projekte ganz wichtige Mahnmale und Kennzeichen im Text einer Stadt. Man kommt an ihnen nicht mehr vorbei, sie sind auch Ausdruck, die Augen offen zu halten und wachsam zu sein für die Zukunft.
Boris Marte, ERSTE Stiftung

Eine Auswahl von Reaktionen, die uns nach der Enthüllungsfeier erreicht haben

Ich möchte mich im Namen meiner Mutter und mir sehr herzlich bei Ihnen für die berührende und großartig organisierte Enthüllungsfeier bedanken. Die Schlüssel der Erinnerung sind eine nachahmenswerte und wunderbare Idee. Wir haben die gesamte Familie meines Vaters darin wieder gefunden - und konnten unsere Tränen nur unter großer Anstrengung zurückhalten.
DANKE! DANKE! DANKE!
Elizabeth, 10. April 2008

Even though I did not live in or near the Servitengasse, I was very moved by the ceremony we attended and by the thought behind the project. I congratulate you on your accomplishments and thank you for including us at this event. Perhaps I can best conclude by saying that I was so moved that I cried.
Ruth, 11. April 2008

Die Feier um die Enthüllung des Schlüsselfeldes war sehr professionell gemacht und trotzdem sehr berührend. Ich fand keine falschen Töne, sondern nur aufrichtige Anteilnahme und Verstehen wollen.
Wir interessieren uns sehr dafür, was in unserem Haus geschehen ist und wer hier gewohnt hat. Sind die Sitzungen des Vereins öffentlich oder zugänglich für Interessierte?
Susanne, 9. April 2008

Wir danken allen Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützer, die das Gedenksymbol bzw. die Enthüllungsfeier ermöglicht haben. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge:

- AGENDA 21 am Alsergrund
- Bezirksvertretung Alsergrund
- ERSTE Stiftung
- FSG Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der AK Wien
- Die GRÜNEN Alsergrund
- Irene HERBERT Schneiderzubehör
- Jewish Welcome Service
- Kommunalkredit
- KÖR Kunst im öffentlichen Raum
- Nationalfonds der Republik Österreich
- Bäckerei Ströck
- VONTOBEL Bank Österreich AG
- WIEN GAS
- Wien KULTUR

Das Programm der Enthüllungsfeier finden Sie in der Sektion Infomaterial

Veranstaltungsankündigung: Feierliche Enthüllung des Gedenksymbols "Schlüssel gegen das Vergessen"

Einladung
Im Gedenken an die als Juden und Jüdinnen Vertriebenen und Ermordeten, die in der Servitengasse wohnten, Geschäfte führten oder Häuser besaßen.



Wann: 8. April 2008, 17:00 Uhr

Wo: Servitengasse / Ecke Grünentorgasse, 1090 Wien

Begrüßung: Peter Koppe - Verein Servitengasse 1938

Am Podium: Charles Kurt - Zeitzeuge, Martina Malyar - Bezirksvorsteherin am Alsergrund, Boris Marte - Erste Stiftung, Eva Blimlinger - Universität für angewandte Kunst, Barbara Sauer - Verein Servitengasse 1938
Moderation: Sabine Gruber - Agenda 21 am Alsergrund

Musik: Roman Grinberg und der Wiener Jüdische Chor


Lesung: Otto Tausig liest ausgewählte Exillyrik

Sie wurden als Juden und Jüdinnen aus dieser Gasse vertrieben, sie haben hier gewohnt, gelebt, gearbeitet, Geschäfte geführt oder Häuser besessen. Mit dem Gedenksymbol sind diese 462 Namen für immer sichtbar. Gedenksymbol Entwurf: Julia Schulz

Veranstaltungsankündigung: Von der Arbeit am Gedächtnis

Präsentation des Forschungsprojekts Servitengasse 1938 - Schicksale der Verschwundenen
mit Birgit Johler, Katharina Kober, Barbara Sauer, Ulrike Tauss

Wann: Montag 10. März 2008, 19:00 Uhr
Wo: Volkshochschule Alsergrund, Währing, Döbling
Galileigasse 8, 1090 Wien

Im Rahmen eines vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Forschungsprojekts wurden die Mieterinnen und Mieter der 24 Häuser in der Servitengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk zum Zeitpunkt März 1938 ermittelt. Rund 650 Bewohnerinnen und Bewohner konnten erhoben werden.

Wer waren diese Menschen? Was geschah mit jenen, die dann von den Nationalsozialisten als "Jüdinnen" oder "Juden" verfolgt wurden?

Der Abend gibt Einblick in die Arbeit von Forscherinnen, die in zweijähriger minutiöser Recherchearbeit Lebensspuren und Schicksale von Opfern nachspürten. Er soll auch anregen, selbst danach zu fragen, wer im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung gewohnt hat.

Das Forschungsprojekt ist Teil des von der Stadt Wien und vom Bezirk Alsergrund unterstützten BürgerInnenprojektes "Servitengasse 1938". Betreut wird die Projektgruppe von der AGENDA 21 am Alsergrund www.agenda21.or.at

Buchpräsentation 1938 Adresse: Servitengasse vom 6. Dezember 2007 im Sigmund Freud Museum Wien

An die 100 Personen wohnten der Präsentation des Buches 1938 Adresse: Servitengasse. Eine Nachbarschaft auf Spurensuche (Verlag Mandelbaum) bei. Nach einer Begrüßung durch Eva Blimlinger, die auch durch den Abend führte, durch Martina Malyar, Bezirksvorsteherin am Alsergrund und Lydia Marinelli, wissenschaftliche Leiterin des Sigmund Freud Museums, wurden einzelne Aspekte des Buches von VertreterInnen des Podiums – Birgit Johler (Herausgeberin), Jonny Moser (Zeitzeuge), Maria Fritsche (Herausgeberin) und Alix Paulus (Projektmitglied) – vorgestellt. Die anschließenden Fragen aus dem Publikum verdeutlichten einmal mehr das Interesse am Projekt. Diskutiert wurden auch die behördlichen Hürden bzw. Auflagen in Zusammenhang mit der Errichtung des Gedenksymbols Schlüssel gegen das Vergessen in der Servitengasse. Auch um die Finanzierung des Gedenksymbols muss die Gruppe derzeit sehr kämpfen. Sponsoren für die Realisierung des Symbols werden noch gesucht.



Veranstaltungsankündigung: Buchpräsentation













Buchpräsentation "1938 Adresse: Servitengasse. Eine Nachbarschaft auf Spurensuche"
herausgegeben von Birgit Johler und Maria Fritsche
Wien, Mandelbaum 2007

Wann: am 6. Dezember 2007 um 19.00 Uhr

Wo: Lounge Berggasse 19
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19
A-1090 Wien

Programm:
Begrüßung durch Lydia Marinelli, Sigmund Freud Museum und Martina Malyar, Bezirksvorsteherin 9. Bezirk

Auf dem Podium: 
Birgit Johler, Herausgeberin und Leiterin des Forschungsprojekts „Servitengasse 1938"
Jonny Moser, Zeitzeuge
Maria Fritsche, Herausgeberin
Alix Paulus, Projektmitglied der Agenda21-Gruppe "Servitengasse 1938"

Moderation: Eva Blimlinger, Historikerin

Veranstaltungsankündigung: Jüdisches Filmfestival Wien

Der Film "Unter dem Alsergrund" von Tobias Dörr und Henri Steinmetz (Ö 2006) wird am Dienstag 13. November sowie am Mittwoch, den 21. November 2007 jeweils um 19:30 Uhr im Top Kino in Wien gezeigt.

Nähere Informationen
Jüdisches Filmfestival Wien
8.-22. November 2007
www.jfw.at

„Unter dem Alsergrund“ – Open Air Auffühung am Kirchenplatz am 20. September 2007

Geschätzte 400 BesucherInnen kamen am 20. September 2007 zur Open Air-Aufführung des Films „Unter dem Alsergrund. Servitengasse 1938“ von Tobias Dörr und Henri Steinmetz. Zur Begrüßung sprachen Martina Malyar, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Sabine Gruber, Leiterin der Agenda 21 am Alsergrund und Birgit Johler, wissenschaftliche Leiterin des Projektes „Servitengasse 1938“. Trotz des kühlen Abends verblieben viele ZuschauerInnen bis zum Ende der anschließenden Diskussion, moderiert von Doron Rabinovici. Ariel Muzicant dankte der Initiative für ihre Arbeit, ebenso etliche Zuschauer. Der Film, der im Juni schon in Paris gezeigt wurde, wird heuer noch im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen in Wien gezeigt werden. Genauere Informationen demnächst.

Veranstaltungsankündigung: Open Air Filmvorführung und Publikumsdiskussion

unter dem alsergrund
servitengasse 1938
ein film von von tobias dörr und henri steinmetz

20. September 2007 um 19.30 Uhr
auf dem Kirchenplatz Servitengasse
1090 Wien

Infotel. 315 78 76 (Agenda 21)

Begrüßung

Martina Malyar Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks
Ariel Muzicant Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde
Sabine Gruber Agenda 21 am Alsergrund
Birgit Johler wissenschaftliche Leiterin der Projektgruppe Servitengasse 1938

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit den
Filmemachern und VertreterInnen der Projektgruppe Servitengasse 1938 statt.

Moderation des Gesprächs: Doron Rabinovici, Schriftsteller und Historiker

Danach Erfrischungen

Freier Eintritt

Paris im Juni 2007

Unser Projekt sowie der Film "Unter dem Alsergrund. Servitengasse 1938" von Tobias Dörr und Henry Steinmetz werden im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Paris von zwei Mitgliedern unserer Projektgruppe in Paris vorgestellt am 22. Juni 2007 vorgestellt.

Nähere Infos: http://culture.fsju.org/festivalculturesjuives/

Spendenaufruf

Für unser Gedenksymbol, das heuer im Oktober und im Beisein der Überlebenden aus der Servitengasse enthüllt werden soll, ersuchen wir noch um finanzielle Unterstützung. Jede noch so kleine Spende hilft uns, das Symbol, das an die ehemaligen jüdischen BewohnerInnen erinnern soll, zu realisieren. Für diesbezügliche Informationen stehen wir Ihnen auch gerne zur Verfügung unter (0043) 0676-066138 oder via Email servitengasse1938@gmx.at

Bankverbindung: P.S.K., BLZ: 60000, KontoNr.: 92.190.193, lautend auf Verein "Servitengasse 1938"

Preisverleihung Wettbewerb

Der Wettbewerb zur Gestaltung eines Gedenksymbols für die Vertriebenen und Ermordeten aus der Servitengasse wurde im März mit folgendem Ergebnis entschieden:

1. Platz ex aequo Schlüsselprojekt von Julia Schulz und die Klanginstallation von Ulla Rauter
3. Platz: die teilweise verspiegelten Stellen von Guido Kunert

Am 25. April 2007 fand die Verleihung der Preise an die GewinnerInnen im Rahmen einer Feier an der Angewandten statt.

Unsere Gruppe hat sich entschieden, das Projekt von Julia Schulz über den Sommer umzusetzen, sodass es Ende Oktober enthüllt werden kann.


Treffen mit einer Überlebenden aus dem 9. Bezirk

22. März 2007: Gemeinsam mit 51 weiteren Überlebenden aus aller Welt war Margarita Hahn, geb. Rochberg, auf Einladung des Jewish Welcome Service in ihrer Heimatstadt Wien zu Gast. Wir, 4 Frauen vom Projekt Servitengasse 1938 hatten einen Termin mit ihr vereinbart und trafen Frau Hahn und ihren Sohn Daniel, im Café Schottenring. Frau Hahn hatte eine, wie sie immer wieder betont, glückliche Kindheit und lebte damals bis zu ihrer Emigration im 9. Bezirk, Viriotgasse 7. Ihre Eltern und ihr ältester Bruder Johann, die vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht mehr rechtzeitig flüchten konnten, wurden deportiert und in Auschwitz ermordet. Ihre beiden anderen Brüder konnten nach abenteuerlicher Flucht und unter ständiger Todesgefahr ihr Leben retten. Rita selbst hatte 1934 geheiratet und fuhr 1935 mit ihrem Mann nach Palästina auf Hochzeitsreise. Anlass war die damals stattfindende „Makabiade“, die Rita Rochberg als Mitglied der Sportvereinigung „blau-weiß“ unbedingt sehen wollte. Ihr Mann war engagierter Kommunist und zu jener Zeit gefährdert, kurzerhand beschloss das junge Ehepaar daher von der Hochzeitsreise nicht mehr nach Wien zurückzukehren und in Palästina zu bleiben. Der Nachmittag mit Frau Hahn und ihrem Sohn wurde ein sehr berührendes, unvergessliches Erlebnis.

Workshop zur Publikation am 18. Dezember

Der Workshop auf der VHS Alsergrund vom 18. Dezember 2006 stand ganz im Zeichen unserer Publikation. Gemeinsam wurde eine inhaltliche Ausrichtung des Hauptteils erarbeitet, Maria Fritsche und Birgit Johler werden die Ergebnisse des Workshops zusammenfassen und in das Buchkonzept einbauen. Im ersten Treffen im neuen Jahr werden Brigitte Döring, Michael Landesmann und Marianne Suske von der Vorauswahl der Entwürfe für das Gedenksymbol berichten.

Termin: 15. Jänner, 20.00 Uhr, GH Leo (Grünentorgasse/Ecke Servitengasse)

Vorbereitung des Buches über das Projekt Servitengasse1938

Das zentrale Thema war diesmal die Vorbereitung des Buches über das Projekt Servitengasse1938. Dem Mandelbaum-Verlag ist – neben den Forschungsergebnissen - besonders die Arbeit der Gruppe als Bürgerbeteiligungsprojekt wichtig. Zeitplan und Finanzierung wurden festgelegt, für einige Arbeitsbereiche Personen definitiv festgelegt. Der Titel und die Gestaltung des Einbandes müssen noch erarbeitet werden. Bitte um Vorschläge!
Zur Publikation wird es einen Workshop geben: 18.12.06 18.30 – 20.30, Volkshochschule Alsergrund (9, Galileigasse 8)


Weiters wurde der Termin für die Enthüllung des Gedenksymbols weiter eingegrenzt, er soll so gewählt werden, dass eine Kooperation mit Jewish Welcome Service möglich ist.

Achtung Änderung Projekttreffen am 4. September!!!

Leider können wir uns am Montag (4. September 2006 um 20 Uhr) nicht im LEO treffen, da das Extrazimmer nicht frei ist. Aus diesem Grund haben wir umdisponiert und in der Pizzeria Candis um 20 Uhr reserviert:

Pizzeria Ristorante Candis
Schlickgasse 5
1090 Wien

Erinnerungsgespräch am 19. März 2006 im Leo mit der "Beserlpark-Partie"

Im Rahmen eines SchülerInnentreffens am Wasagymnasium kamen auch Lilly Chapek, Ari Rath, Ralph Sanders, Eva Schwarcz, Felice Schrager und David Singer nach Wien. Als Kinder des 9. Bezirks hatten sie im Grätzel zusammen gespielt, besuchten das Flohkino in der Porzellangasse oder das Fliegerkino in der Liechtensteinstraße und durften schließlich im Zuge der NS-Herrschaft ihren Lieblingsplatz im Liechtensteinpark nicht mehr aufsuchen. Fortan mussten sie mit dem Bankerl davor Vorlieb nehmen.

Videodokumentation

Alfred Pilar hat die Enthüllung der Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 im September 2005 dankenswerterweise aufgezeichnet und eine 8minütige Zusammenfassung gemacht.

Veranstaltungsankündigung: Erinnerungsgespräch

Wir haben die einmalige Gelegenheit, uns mit ehemaligen Bewohnerinnen der Servitengasse zu treffen. Die "Beselpark- Partie" sind Ari Rath und FreundInnen, die uns die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Treffen bieten. Die Moderation des Gesprächs wird Radovan Grahovac übernehmen.

Wir treffen uns am SONNTAG,19. März 2006 um 12 Uhr
im Gasthaus LEO (Servitengasse/Ecke Grünentorgasse)

Drei ehemalige Schülerinnen aus der Servitengasse kommen nach Wien!

Ari Rath kommt im Rahmen der Gedenkveranstaltung zu Ehren der vertriebenen bzw. ermordeten SchülerInnen des Wasagymnasiums mit drei Schulfreundinnen nach Wien, die alle aus der Servitengasse stammen. Wir wollen ein eigenes Treffen mit ihnen vorbereiten.

Aus diesem Grund treffen wir uns am 2. März, 20.00 Uhr im LEO, um Ideen zu sammeln, Vorbereitungen zu treffen etc.

LehrerInnenführung am 16. März in der Servitengasse

Im Rahmen unseres Projekts »Servitengasse 1938« wenden wir uns an interessierte LehrerInnen, um Projekte mit Schulklassen anzuregen. Die SchülerInnen könnten in ihrer alltäglichen Wohn- bzw. Schulumgebung über die Deportierungen und ihre Auswirkungen bis heute forschen. Im Rahmen unseres Projektes »Servitengasse 1938« laden wir Sie zu einer Vorstellung des Projekts und zu einer Besichtigung der Gedenktafel vor dem Haus Servitengasse 6 am 16. März 2006 um 16.00 Uhr ein.


Ausstellung »Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben«

In der VHS Favoriten, Arthaberplatz 18, 1100 Wien, ist derzeit bis 5. März eine Ausstellung über Häftlinge der Jugendkonzentrationslager zu sehen, die im Alter von ca. 15 bis 25 Jahren in sogenannte »polizeiliche Jugendschutzlager« gebracht wurden. Die Ausstellung ist anschließend in der Urania Wien zu sehen. Es gibt auch einige begleitende Veranstaltungen dazu, u.a. am 23. Februar um 10.30 Uhr ein Zeitzeugengespräch für Schulklassen mit Leopold Dietrich.

Besuch des Stadt- und Landesarchivs der Stadt Wien

Die Projektgruppe besuchte das Stadt- und Landesarchiv der Stadt Wien im Gasometer D und bekam eine ausführliche Präsentation über das Archiv und dessen Benutzung. Hier nochmals einen großen Dank an Frau Dr. Laichmann, die durch unser Forschungsinteresse besonders auf die Genealogie eingegangen ist: wie erhält man Auskunft über den Personenstand (z.B. Kirchenbücher, Matriken der israelitischen Kultusgemeinde und nach 1938 die MA61), über den Wohnort (polizeiliche Meldezettel oder im Wiener Adressverzeichnis „Lehmann") und über den Tod (Totenschauprotokolle, bis 1938 im Archiv danach bei der MA61, oder Verlassenschaftsabhandlungen) einer Person. Danach wurden wir von Frau Dr. Laichmann noch durch das Archiv geführt und bekamen eine kleine Vorstellung von den dort gelagerten Aktenmassen und deren Archivierung.

Nächstes Gruppentreffen

Nächstes Gruppentreffen findet am 13. Februar 2006 im Leo statt,
Ecke Servitengasse/Grünentorgasse, 1090 Wien


Alfred Pilar wird zu Gast sein und einige Kopien seiner Filmaufnahmen von der Gedenktafelenthüllung mitbringen. Zum Selbstkostenpreis von € 4,- kann eine DVD mit den Aufnahmen der Feier vom September 2005 erworben werden.

Rechercheleitfaden

Haben Sie vielleicht selber schon daran gedacht, zu recherchieren, wer in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung gewohnt hat? Auf der Seite der Israelitischen Kultusgemeinde Wien www.restitution.or.at erfahren Sie, in welchen Archiven Sie hierfür recherchieren müssen.

Auch wir haben für Sie einen Rechercheleitfaden zusammengestellt, den Sie sich als pdf-Dokument auf Ihren Computer laden können (siehe Infomaterial).

Wenn Sie sich mit uns austauschen wollen oder Hilfe bei den Recherchen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontaktaufnehmen oder bei unserem nächsten Gruppentreffen vorbei schauen.

Achtung: Archivvortrag verschoben!

Heute hat die MA8 mitgeteilt, dass der Vortrag am Donnerstag leider nicht stattfinden kann. Der neue Termin:

Donnerstag, am 2. Februar um 17.00 Uhr

Servitengasse 1938 Destins des disparus

Un projekt d'habitants du 9ème arrondissement autour d'un lieu de mémoire. [Link zum Handout auf Französisch]

Nächste Projektgruppentreffen

Vor Weihnachten gibt es kein Treffen der Projektgruppe mehr. Die nächsten
Termine sind:

9. Jänner, 13. Februar, 27. März, jeweils um 20.00 Uhr im GH Leo, 1090 Wien,
Servitengasse/Ecke Grünentorgasse

Am 19. Jänner 2006 gibt es einen Archivvortrag speziell für unsere Gruppe im
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Gasometer D, Guglgasse 14, Wien 11. Dr.
Kretschmer wird zuerst allgemein über die Bestände des Wiener Stadt- und
Landesarchivs referieren und anhand von Einzelbeispielen auf die
genealogische Forschung im Detail eingehen.

Beginn: 17.00 Uhr
Dauer: ca. bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: 16.40 Uhr vor dem Eingang zur Gasometer-City (Ausgang U3, bei der Bäckerei Ströck)
Wir gehen um 16.45 los, für Zuspätkommende: das Archiv der MA8 befindet sich im Gasometer D im 4. Liftstock.
Der Vortrag dauert ca. eineinhalb Stunden.

Charlotte Deutsch

Charlotte Steindling wurde am 1. Juli 1921 in Wien geboren. Sie hat ihre Jugend im 9. Bezirk verbracht, wo sie auch den Anschluß erlebt hat. Im November 1938 gelingt ihr die illegale Ausreise auf einem Donauschiff, das sie bis ans Schwarze Meer bringt. Dort trifft sie mit ihrem Jugendfreund und Verlobten Josef Deutsch zusammen. Gemeinsam schiffen sie sich Ende November1938 auf einem spanischen Kohleschlepper ein. Trauung der beiden am Schiff. Ankunft in Palästina Ende Dezember 1938.

Seit 1981 lebt Frau Deutsch wieder in Wien. Ihre Gedanken zum Novemberpogrom hat Frau Deutsch 1988 niedergeschrieben.


Impressionen von der Gedenktafelenthüllung vom 20. September 2005

Trotz strömendem Regen haben sich viele Gäste zur Enthüllungsfeier vor dem Haus Servitengasse 6 eingefunden, darunter zahlreiche Überlebende, die auf Einladung des Jewish Welcome Service nach Wien kommen konnten. Gemeinsam mit Martina Malyar, der Bezirksvorsteherin vom Alsergrund, enthüllte Paul Lichtman "seine" Tafel. Seine Eltern führten im Haus Servitengasse 6 ein Uhrmachergeschäft. Roman Grinberg und Mitglieder des Jüdischen Chors sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.






Veranstaltungsankündigung: Enthüllung Gedenktafel

Feierliche Enthüllung der Gedenktafel für vertriebene jüdische Hausbewohnerinnen und Hausbewohner im Beisein des Überlebenden Paul Lichtmann.

Wann: am 20. September 2005 um 18 Uhr
Wo: Servitengasse 6 in 1090 Wien

Veranstaltungsankündigung: Fest der Vielfalt

Am Montag 12. September findet um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung 1090 Wien, Währingerstr.43 das Fest der Vielfalt statt: Musik, Tanz , Session,... Dort wird sich die Projektgruppe „Servitengasse 1938“ präsentieren.
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