Ausstellung "Servitengasse 1938. Spurensuche in der Nachbarschaft"

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Einen neuen Zugang zu den Ergebnissen des Projekts bat von 16. Juni bis 31. Juli 2010 eine zweiteilige Ausstellung:

In der Galerie Fortuna (1090 Wien, Berggasse 21), in der Nachbarschaft zum Sigmund Freud Museum, war eine kleine Auswahl der erforschten Biografien präsentiert. Auf einer Zeitleiste von 1938 bis in die Gegenwart waren wichtige historische Daten, die auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Servitengasse mitunter lebensentscheidend waren, notiert. Sie wurden elf, von Mitgliedern der Initiative ausgewählten Einzelschicksalen gegenüber gestellt. Gezeigt wurden u.a. Dokumente, Fotos und Interviewaufnahmen mit Überlebenden. Diese zeugen von radikalen Brüchen im Leben der Bewohnerinnen und Bewohner jüdischer Herkunft - sie sind als direkte Folge der NS-Gesetzgebung zu lesen - und von Verfolgung und Entrechtung. Der individuelle Zugang der Autorinnen zu den einzelnen Schicksalen machte die Auswahl sehr persönlich, gleichzeitig aber repräsentativ für die von den Nationalsozialisten verfolgten Menschen. Die vorgestellten Dokumente und Erinnerungen gaben aber auch Zeugnis von den Begegnungen mit Überlebenden oder deren Nachkommen, die von den Projektmitgliedern ermöglicht wurden. Darüber hinaus gab eine Fotodokumentation Einblicke in die Arbeit und zeigt Ergebnisse der Initiative Servitengasse 1938.
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Ausstellung in der Galerie Fortuna
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Ausstellung in der Galerie Fortuna: Zeitleiste und Biografien
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Ausstellung in der Galerie Fortuna: Fotomontage
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Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010
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Peter Koppe, Obmann des Vereins, bei der Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010
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Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010
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Anna Morgoulets spielt bei der Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010
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Prof. Michael Rössner bei der Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010
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Ausstellungseröffnung in der Galerie Fortuna am 16. Juni 2010
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BesucherInnen in der Ausstellung
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Schulworkshop in der Ausstellung, Juli 2010
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Schulworkshop in der Ausstellung, Juli 2010

Posterausstellung in der Servitengasse

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Der zweite Teil der Ausstellung war direkt vor Ort in Geschäftsauslagen der Servitengasse zu sehen. Poster beschrieben an Hand einzelner Themen und an Hand eindrücklicher Zahlen das Zusammenleben der Bevölkerung vor und nach 1938. Auch diese Ausstellung in der Gasse wollte einen Bogen spannen zwischen der Vergangenheit und dem Heute und die Erinnerung an jene Menschen wachhalten, die einst das Bild der Gasse so wesentlich mitgeprägt haben.
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Hauseigentum in der Gasse
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Deportation aus der Servitengasse
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Emigration aus der Servitengasse
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Jüdische Verbindungen in der Gasse
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Religionsbekenntnisse in der Gasse
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Sammelwohnungen in der Gasse
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Kinder in der Servitengasse
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BewohnerInnen der Gasse
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Geschäfte in der Servitengasse

Ausstellung in der VHS Galileigasse 8 vom 19. März bis 20. April 2012

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Vereinsobmann Peter Koppe und Bezirksvorsteherin Martina Malyar, Ausstellungseröffnung am 19. März 2012
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Vereinsobmann Peter Koppe, Ausstellungseröffnung am 19. März 2012
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Vereinsobmann Peter Koppe, Bezirksvorsteherin Martina Malyar und VHS Direktorin Monika Reif, Ausstellungseröffnung am 19. März 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012
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Ausstellung in der VHS Galileigasse 8, März-April 2012

Exhibition

A two-part exhibition presented the results of the project in a new form from 16th-31st July 2010.

A selection of the biographies researched in the project were presented in the Galerie Fortuna (1090 Vienna, Berrggasse 21), next to the Sigmund Freund Museum. A timeline running from 1938 to the present marked important historical dates that were also decisive for the residents of the Servitengasse. Ranged along this timeline were the stories of eleven individuals selected by members of the group. Documents, photographs and video and tape interviews with survivors were also on display. These histories show the persecution and loss of civil rights of Jewish residents, as well as the radical breaks in their lives caused directly by National Socialist laws. The individual approaches of the exhibition authors to the individual lives made the selection very personal, yet at the same time it is representative of those persecuted by the Nazi regime. The exhibition also tells of the meetings with survivors and their descendents that were made possible through the project. A photo documentation provided insight into the work and achievements of the "Servitengasse1938" initiative.

The second part of the exhibition was on display in the Servitengasse itself. Nine posters in shop windows described the life of the street before and after 1938 through various topics and statistical analyses. The poster exhibition also sought to form a link between past and present and keep alive the memory of those who once helped to shape life in the street.

The exhibition was shown again from 19th March to 20th April 2012 in the Volkshochschule Alsergrund, Galileigasse 8.
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